Religionen als Verbindung oder Spaltung der Gesellschaft? | 31.3.-2.4.17 | Gummersbach

    Welche Rolle spielt Religion in unserer Gesellschaft und wie steht der Staat dazu? Stehen Religionen in einem Spannungsverhältnis zum Grundgesetz oder basiert dieses gar auf moralisch religiösen Vorstellungen und leitet sich aus diesen ab? Wie bestimmt Religion unsere Kultur und wie beeinflusst sie unser Miteinander?

    Mit diesen Fragen beschäftigt sich das Seminar, das die Friedrich-Naumann-Stiftung gemeinsam mit dem Arbeitskreis Kultur der Stipendiaten der Friedrich-Naumann-Stiftung und dem Forum Offene Religionspolitik ausrichtet.

    Mehr Informationen und Anmeldung: https://shop.freiheit.org/#!/Veranstaltung/CZ3RU

    Programm

    Freitag, 31. März 2017

    19:00 Uhr

    Begrüßung und Einführung in das Programm

    Philipp S. Wehrend, Leiter Liberale Positionen & Kooperationen Theodor-Heuss-Akademie

    Hannah Birkhoff, Julien Duryn, Stipendiaten der FNF

    19:30 Uhr

    Religiös-weltanschauliche Vielfalt unter dem Grundgesetz – Staat und Religion in Deutschland

    Sven Speer, Gründer und Vorsitzender Forum Offene Religionspolitik

    Samstag, 01. April 2017

    09:00 Uhr

    Legitimation durch Risiko: Re-Formation von Religionspolitik als Integrationspolitik

    Sven Speer, Gründer und Vorsitzender Forum Offene Religionspolitik

    11:00 Uhr

    Religionsfreiheit und andere Grundrechte im Spannungsfeld

    N.N., Referent der Humanistischen Union

    14:00 Uhr

    Kirche oder Sekte? Klassifizierungen von Gemeinschaften

    Workshop

    16:30 Uhr

    Diskussion im Plenum

    Moderation:

    Hannah Birkhoff, Julien Duryn

    Sonntag, 02. April 2017

    09:00 Uhr

    Integration „neuer“ Religionen

    Eren Güvercin, Autor „Neo-Muslime“

    11:00 Uhr

    Wunderbare Welt der Sekten – Von Paulus bis Scientology

    Dr. Gerald Willms, Religionswissenschaftler und Buchautor, angefragt

    13:30 Uhr

    Feedbackrunde und Auswertung

    FOR
    Das Forum Offene Religionspolitik e.V. (FOR) erforscht als Think Tank die politische Regulierung von Religion und berät Regierungen, Parlamente, Religionsgemeinschaften und Journalisten. Referenten des Vereins sprachen u.a. in Berlin, Washington, D.C., Salt Lake City, Jerusalem, Beirut und Kairo. Der 2011 gegründete Verein ist überparteilich und überkonfessionell und finanziert sich primär über Mitgliedsbeiträge und Spenden.